Von der Angst, es nicht richtig zu machen…

... und deswegen gar nicht erst anzufangen.

Kennen Sie das? Da droht eine Aufgabe  - erst weit entfernt am Horizont, dann immer näher, und schießlich steht Sie wie ein riesiger Berg vor Ihnen und erscheint unüberwindbar. Die Tatsache, dass Sie vielleicht lange einen blinden Fleck an diesre Stelle installiert haben, macht es nun auch nicht besser. Und statt es beherzt anzugehen, fallen viele in eine Art katatonische Schockstarre oder in Aktionismus, der sich meist auf Putzen oder Umbauen richtet. Dennoch dämmert Ihnen wahrscheinlich, dass Sie eine Lösung brauchen.

Was ist zu tun?

1. Ruhe bewahren.

Hysterisch zu werden oder zum  Wahl-ADHSler nutzt Ihnen gar nichts. Versuchen Sie also, einen rihugen Moment dafür zu reservieren, sich das, was da auf Sie zukommt (oder Ihnen schon auf den Füßen steht) in Ruhe zu betrachten.

2.  Einen Überbick über die Anforderungen und Aufgaben gewinnen.

Vage haben Sie die Idee, dass Sie noch zwei Hausarbeiten und Ihre Bachelorarbeit zu schreiben haben. Aber was ist es denn genau? Machen Sie eine Liste, auf der steht, was zu tun ist, was die Hochschule und Ihre Betreuer erwarten, wie die Fristen sind und was Sie sich selbst von der Arbeit versprechen.

In der Facebook Gruppe von WeKnow habe ich eine einfache Excel-Liste hinterlegt, anhand der Sie sich einen Überblick verschaffen können. Sie müssen nur Mitglied in der Gruppe sein!

3. Motivation schaffen.

Gerade die letzte Spalte, in der steht, was Sie sich versprechen und erhoffen, kann die wichtigste für die kommenden Tage und Wochen sein. Wenn Sie wissen, was Sie an dem Thema interessiert, kommen Sie bestimmt auf den Geschmack und wollen sich damit befassen. Solange es lästige Pflicht bleibt, wird es zäh - und Sie haben es in der Hand, das zu ändern!

4. Einen Zeitplan anlegen

Sie wissen, was zu tun ist, nun bestimmen Sie wann. Nehmen Sie sich dafür ruhig etwas Zeit, denn nur ein realistischer Plan ist einer guter Plan (meine Freundin würde jetzt lachen, weil ich bekannt dafür bin, im ersten Wurf ein bisschen viel in meine Pläne zu schreiben, aber inzwischen habe ich im Griff, wie ich das überarbeiten kann 🙂 )

5. Loslegen.

Kein Wenn und Aber, kein Ich muss grad noch (Wäsche aufhängen, zum ersten Mal meine Unterwäsche bügeln, mit dem Hund raus, gucken, was bei Facebook so los ist...). Setzen Sie sich an den Rechner und starten Sie.

 

 
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Wenn Sie nun denken "Das klingt so leicht, aber ich krieg es trotzdem nicht hin", dann folgen Sie uns auf Facebook. Im November ist Mindset-Monat, da geht es nur darum, wie Sie am besten in die Verfassung kommen, dass Sie tatsächlich mit Ihrer Arbeit starten können.

Zu den Themen gehört:

- wie Sie die Ansprüche-Liste möglichst vollständig ausfüllen,

- welche emotionalen Klippen der Prokrastination Sie überwinden sollten,

- was ein gutes Zeitmanagement ausmacht (mit Tipps zu Tools und Vorgehensweisen)

- und wie Sie auf dem Weg bleiben und sich nicht unterwegs verirren.

Schließlich geht es uns darum, dass Sie stressfrei zu Ihrer Abschlussarbeit kommen. Wobei alle Instrumente und Tipps natürlich auch schon für Haus- und Seminararbeiten greifen, nur die schaffen die meisten Menschen noch rasch auf den letzten Drücker. Das klappt erfahrungsgemäß nicht, wenn 40 Seiten und mehr anstehen.

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