Zeitmanagement im Studium und beim wissenschaftlichen Arbeiten

Die liebe Zeit. Immer zu knapp, zu wenig, zu schnell vorbei, außer in Vorlesungen zu öffentlichem Recht oder den Einlassungen des Professors zu den Einkaufsgewohnheiten seiner Frau.

Und doch: Zeit und die Aufgabe, sie in den Griff zu bekommen, ist eine zentrale Aufgabe in der Zeit Ihres Studiums! Früher, als es noch keine Bachelor und Master gab, sondern Diplome und vor allem Magister, war es nicht unüblich im 23. Semester Literaturwissenschaften zu sein und eben seit Jahren nebenberuflich zu Jobben.  Heute müssen Sie andere Ansprüche erfüllen, möglichst schnell und möglichst gut fertig sein, dabei Praktika und Auslandsaufenthalte und soziales Engagement und mit dem Ohr am Puls der Zeit. Gut, dass der nicht so laut ist.

Alles in allem kommen Sie nicht drum rum, eine Zeitplanung zu gestalten und zu lernen, wie Sie mit Zeitmanagement alle Aufgaben erledigen, ohne zum Stresszombie zu werden. Dazu ein paar Tipps:

  • Schreiben Sie mal eine Woche lang auf – am besten im Stundenrhythmus – womit Sie Ihre Zeit tatsächlich real verbringen. Ohne Wertung, ohne zu schönen, einfach nur einmal von Montag bis Sonntag (oder Mittwoch bis Dienstag, das ist egal) mitschreiben. Das st der Ist-Zustand
  • Da gucken Sie dan drauf und entwerfen einen Wunsch-Zustand. Das ist, wie Sie im Idealfall gerne leben möchten.
  • Aus dem Wunsch-Zustand können Sie mit Abstrichen (Sie werden einfach weiter jeden Zag ein paar Stunden bei Facebook oder Netflix oder am Telefon verlieren) einen Soll-Zustand beschreiben, der Ihnen (gaaanz ehrlich!) realistisch vorkommt.
  • Nun suchen Sie sich die 3 größten Abweichungen zwischen Ist- und Soll-Zustand raus und überlegen für jeden, was Sie brauchen,um das zu verändern. Am besten gehen Sie erst ein paar Tage den an, der sich am leichtesten anfühlt, dann den nächst schwereren und mit der dann geschaffenen Motivation den schwersten. Dann haben Sie schon eine Menge geschafft!
  • Zuletzt geht es nur noch darum, das Neue auch aufrecht zu erhalten. Pläne lassen sich in Apps (ich mag z. B. Chaos Control sehr gerne) einpflegen. Um sich nicht ablenken zu lassen, helfen Apps wie Forest, das Sie davon abhalten soll, dauernd aus Handy zu schauen. Un jeden Abend gehen Sie einmal kurz alles durch, was Sie geschafft und erledigt haben, um sich Ihre Forschritte zu vergegenwärtigen.

Das hilft beim Organisieren des Studiums allgemein, aber es sind auch schon die richtigen Ansätze, um beim wissenschaftlichen Arbeiten nicht unterzugehen. Mehr dazu in der Challenge!

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