5 Vorschläge, um sich auf die Abschlussarbeit vorzubereiten

Immer noch Corona. Seufz… Es nervt – alle, wirklich alle. Aber es hilft ja nicht, das Leben steht nicht still und so einige meiner LeserInnen werden sich in den kommenden Wochen an ihre Abschlussarbeit machen. Dazu habe ich Ihnen mal einige Tipps zusammengestellt, wie Sie einen guten Einstig finden.

Und nicht vergessen: Ein Exposé ist immer eine gute Idee, und vom 12.-14.4.2021 können Sie im Exposé-Workshop kostenlos alles lernen, was es damit auf sich hat!

  1. Alles beginnt mit einem Plan: Zeitmanagement ist gerade in Zeiten von Home Office und Heimarbeit unfassbar wichtig. Kein Verdaddeln in Newsforen und aktuellen Artikeln, kein Versinken in sozialen Medien – besser ist es, sich eine gute To Do Liste zu machen (ich mag ja dafür gerne die App Chaos Control, aber auch OneNote oder tausend andere Tools inklusive Zettel und Stift eignen sich). Aus den To Dos wird durch Priorisierung und Zuordnung zu Tagen ein Plan. Das war übrigens der letzte Workshop: Zeitmanagement! Im Mai gebe ich den auch gerne nochmal. Eng verwandt mit Selbstmanagement.
  2. Themen recherchieren: Wer vor einer wissenschaftlichen Arbeit steht (wer das nicht tut, liest vermutlich nicht meinen Blog), kann die Zeit nutzen und Artikel in Fachzeitschriften und online Suchmaschinen wie Google Scholar oder Microsoft Academic oder Datenbanken in Ruhe durchsehen, was es Interessantes gibt. Vielleicht fehlt ja noch die zündende Idee zu einem Thema oder im Detail der Ansatz einer Forschungsfrage. Hier können Sie schauen, was schon betrachtet wurde und was noch übrig ist (darauf wird übrigens auch ab und an in der Conclusion verwiesen, also Abstract, Results und Conclusion sind neue beste Freunde und sie husten auch nicht).
  3. Methodik vorbereiten: Selbst wenn es schon ein Thema gibt, wissen einige nicht, wie sie da näher rangehen sollen. Jetzt ist Gelegenheit, gründlich abzuwägen und sich dazu zu informieren, warum die eine oder andere Methode die richtige ist und wie das dann geht. Dazu hab ich mal ein übersichtliches Buch geschrieben (Wissenschaftlich Arbeiten für Wirtschaftswissenschaftler), in dem genau beschrieben ist, was sich wofür eignen (qualitativ, quantitativ und Mixed Methods) und in welcher Reihenfolge was (Erhebung, Aufbereitung, Auswertung) passieren sollte. Das ist auch für Nicht-Wiwis sicherlich erhellend.
  4. Technik einrichten. Einerseits findet nun vieles digital statt, also schauen Sie mal, ob vorhandene Mikros und Webcam für eventuelle Treffen in Skype, Teams, Zoom und was es sonst so gibt geeignet sind. Da jetzt die Zeit der Telefon-Interviews kommen wird, ist es sicherlich sinnvoll, eine App auf dem Handy zu haben, die zuverlässig und verständlich aufzeichnet (Voice Recorder, beispielsweise). Auch für online Fragebögen braucht es etwas Vorlauf, um alles einzurichten (in der Facebook-Gruppe “Stressfrei wissenschaftlich Arbeiten” baue ich gerade eine neue Lektion zum empirisch Arbeiten auf, da gibt es eine Checkliste mit den gängigen Befragungs-Portalen).
  5. Bücher lesen geht immer: Wer mich kennt, weiß, dass ich auch Dummies-Bücher schreibe, zum Beispiel “Die erfolgreiche Abschlussarbeit für Dummies” oder “Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit Word für Dummies“). Darin findet man alles, was  zum Start in die Arbeit wichtig ist, wenn noch nicht viele Vorkenntnisse da sind, bzw. wie eine Arbeit zu Formatieren ist (übrigens das Thema im März in der o.g. Gruppe mit eigenen Lektionen).

Schauen Sie mal bei Facebook vorbei, da teile ich in der Gruppe und auf der WeKnow-Seite Angebote, die es aktuell für Studierende gibt! Ansonsten gilt nach wie vor #stayathome – aber geht mal raus, einzeln, mit viel Abstand, aber regelmäßig, um keinen Koller zu bekommen, Das hier wird uns alle als Gemeinschaft auch 2021 noch beschäftigen, fürchte ich. Bleiben Sie gesund!

p.s. das Foto zeigt, was ich so mit der Zeit zuhause mache: Gemüse vorziehen. Das macht Hoffnung und Mut und zeigt, dass es eine Zeit “danach” geben wird.

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